Konzept städtische Jugendpflege Eichstätt

Rahmenkonzept „Stadtjugendpflege Eichstätt“
(Start der Förderung: 01. Dezember 2021)

Profil der Stadtjugendpflege in Eichstätt

Rechtliche Rahmenbedingungen

§ 1 (3) SGB VIII, Kinder- und Jugendhilfegesetz:

Jugendhilfe soll […] insbesondere „dazu beitragen, positive Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien sowie eine kinder- und familienfreundliche Umwelt zu erhalten oder zu schaffen.“

§ 11 SGB VIII, Jugendarbeit

(1) Jungen Menschen sind die zur Förderung ihrer Entwicklung erforderlichen Angebote der Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen. Sie sollen an den Interessen junger Menschen anknüpfen und von ihnen mitbestimmt und mitgestaltet werden, sie zur Selbstbestimmung befähigen und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und zu sozialem Engagement anregen und hinführen.

(2) …

§ 12 SGB VIII, Förderung der Jugendverbände

(1) Die eigenverantwortliche Tätigkeit der Jugendverbände und Jugendgruppen ist unter Wahrung ihres satzungsgemäßen Eigenlebens nach Maßgabe des § 74 SGB VIII zu fördern.

Artikel 30 AGSG (Gesetz zur Ausführung der Sozialgesetze) – Aufgaben der kreisangehörigen Gemeinden

(1) Die kreisangehörigen Gemeinden sollen entsprechend § 79 Abs.2 SGB VIII im eigenen Wirkungskreis und in den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit dafür sorgen, dass in ihrem örtlichen Bereich die erforderlichen Einrichtungen, Dienste und Veranstaltungen der Jugendarbeit (§§ 11, 12 SGB VIII) rechtzeitig und ausreichend zur Verfügung stehen.

Daraus leiten sich folgende allgemeine Zielsetzungen ab:

  • Stärkung der Kinder-, Jugend- und Familienfreundlichkeit in Eichstätt
  • Erstellung und Fortschreibung eines städtischen Jugendpflege-Konzepts
  • Solide rechtliche Absicherung der Kinder- und Jugendarbeit in Eichstätt

Profil, Zielsetzungen und Tätigkeitsfelder der Jugendpflege in Eichstätt

Durch sozialpädagogisches Fachpersonal in der gemeinwesenorientierten Kinder- und Jugendarbeit in Eichstätt…

  • gewinnt Gemeindejugendarbeit an Kontinuität und Qualität,
  • wird die ehrenamtliche Struktur von Jugendarbeit bestmöglich gestützt und gepflegt,
  • kann Eichstätt auch in den schwierigen Fragen der Jugendarbeit kompetent Angebote und Lösungsvorschläge anbieten,
  • gelingt in Eichstätt bestmögliche Unterstützung und Abstimmung der Aktivitäten, Träger und Leistungen von Jugendarbeit und Sozialer Arbeit,
  • stattet sich die Gemeinde mit eigenen Kompetenzen und Know-how in den vielfältigen Fragen der Kinder- und Jugendbildung, Jugendsozialarbeit und der zukunftsträchtigen Kinder-, Jugend- und Familienpolitik aus.

Der/die Gemeindejugendpfleger/-in ist eine sozialpädagogische Fachkraft, die planende, initiierende, koordinierende und unterstützende Tätigkeiten im Gesamtfeld der Kinder- und Jugendarbeit in Eichstätt übernimmt.

Dabei werden verfolgen Zielsetzungen verfolgt:

  • Geplante, koordinierte Entwicklung von Infrastrukturen die Kinder- und Jugendarbeit ermöglichen
  • Persönlichkeitsbildung, soziale Kompetenz und Bildung für alle jungen Menschen im Sozialraum Eichstätt unter Berücksichtigung folgender Gesichtspunkte:
    • junge Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung fördern und dazu beitragen, Benachteiligungen zu vermeiden oder abzubauen,
    • Eltern und andere Erziehungsberechtigte bei der Erziehung beraten und unterstützen,
    • Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr Wohl schützen.
  • Positive Lebensbedingungen für junge Menschen sowie ein kinder- und familienfreundliches Umfeld in Eichstätt gestalten
  • Sozialraum- und Lebensweltorientierung, d.h. alle Maßnahmen orientieren sich an den durch eine Sozialraumanalyse erhobenen konkreten Bedürfnislagen der Kinder und Jugendlichen vor Ort
  • Beteiligung und gesellschaftliches Engagement, d.h. alle Maßnahmen werden unter Partizipation von Kindern und Jugendlichen umgesetzt und sollen zu gesellschaftlicher Mitbestimmung und sozialem Engagement führen
  • Prävention unter Berücksichtigung von Jugendschutz
  • Geschlechtsspezifisch reflektierte Arbeit
  • Inklusion

Aufgabenbereiche der gemeindlichen Jugendpflege in der Stadt Eichstätt

  • Analyse der Situation von Jugendlichen und Jugendarbeit vor Ort, sowie der darauf aufbauenden Planung und Konzeptbildung,
  • Beratung, Unterstützung und Förderung von Mitarbeiter/-innen, Trägern der Jugendarbeit und anderen Beteiligten,
  • Koordinations-, Anregungs- und Impulsfunktion für Entwicklungen in der Kinder- und Jugendarbeit,
  • Durchführung eigener Maßnahmen und Angebote, Leitung von eigenen Einrichtungen, gegebenenfalls Personalführung,
  • Organisation und Verwaltung
  • Vernetzung mit Vereinen, Verbänden, Institutionen/ Schaffung von Schnittstellen

Beschreibung der Tätigkeitsfelder

  • Organisation von städtischen Jugendfreizeitangeboten
  • Internationale Jugendarbeit z.B. mit den Städtepartnerschaften Eichstätt/ Bolca/ Chrastava/ Montbrison/ Montegalda
  • Streetwork, Mobile Jugendarbeit
  • Mitarbeiter/-innen in der Offenen Arbeit mit Kindern
  • Jugendsozialarbeiter/-innen an Schulen
  • Leitung Haus der Jugend
  • Personalführung
  • Netzwerkarbeit:
    • Schulen/ Institutionen
    • Verbände, Vereine, KJR
    • Politik/ Jugendbeauftragten

Rahmenbedingungen der städtischen Jugendpflege in Eichstätt

  • Qualifikation:
    • Sozialpädagogen/Sozialpädagoginnen (Dipl. Soz. Päd. FH), bzw. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den Qualifikationen Bachelor of Arts/ Science, Schwerpunkt Soziale Arbeit oder Master of Arts mit entsprechenden Studienschwerpunkten.
    • In Ausnahmefällen Absolventen/-innen einer fachbezogenen Hochschule, z.B. Diplompädagogen/-innen mit Schwerpunkt Sozialpädagogik, sofern sie über mehrjährige, einschlägige Erfahrungen in der Jugendarbeit verfügen. Insbesondere aufgrund des Personalmangels im sozialen Bereich sollen Fachkräfte mit vergleichbarer Qualifikation und dem Arbeitsfeld zuträglicher Berufserfahrung zugelassen werden können. Die Zulassung erfolgt nach Prüfung der Eignung durch die Kommunale Jugendarbeit und der Stadt Eichstätt.
  • Organigramm:
    • Die Stadtjugendpflege untersteht der Leitung des Hauptamtes der Stadt Eichstätt.
  • Dienstsitz/ technische Ausstattung:
    • Die Büroräume der städtischen Jugendpflege sind im Haus der Jugend angesiedelt.
    • Es können bzw. sollen aber auch Räumlichkeiten in der kommunalen Verwaltung zur Verfügung stehen.
    • Es werden Lagerräumlichkeiten für Material zur Verfügung gestellt.
    • Es besteht Zugriff auf die technische Ausstattung im Haus der Jugend.
  • Die Arbeitszeit richtet sich nach dem Arbeitsvertrag und den tariflichen Bestimmungen. Die Ableistung der Arbeitszeit richtet sich nach den bestehenden Erfordernissen.
    • Häufig notwendige Diensteinsätze außerhalb der üblichen Kerndienstzeiten entbinden die Fachkraft von einer Anwesenheit zu den Kernarbeitszeiten der Verwaltung.
    • Die Aufgabenschwerpunkte und Arbeitszeiten/ Überstunden werden mit dem/ der Vorgesetzten abgesprochen.
    • Für die geleisteten zusätzlichen Arbeitszeiten bzw. Überstunden werden Freizeitausgleich bzw. Zulagen nach den tariflichen Bestimmungen gewährt.
  • Vergütung:
    • Die Vergütung für Gemeindejugendpfleger/-innen richtet sich nach geltenden tariflichen Regelungen des TVöD SuE (Sozial- und Erziehungsdienst).
  • Fachaufsicht:
    • Die Fach- und Dienstaufsicht liegt beim Arbeitgeber, der Stadt Eichstätt. Die kommunale Jugendarbeit des Landkreises Eichstätt, übernimmt im Rahmen ihrer Gesamtverantwortung und ihrer beratenden und unterstützenden Funktion für die Gemeinden, die fachliche Begleitung, Beratung, sowie die Vernetzung der Jugendpfleger im Landkreis Eichstätt.
    • In einem Fachbeirat, als Vermittlungsinstanz zwischen Oberbürgermeister, Stadtrat, Eichstätter Jugendlichen und dem Stadtjugendpflegepersonal, werden die Entscheidungen, Konfliktfälle u.Ä. beraten.
    • In einer jährlichen Fachbeiratssitzung zwischen der Stadt Eichstätt, dem Stadtjugendpfleger, der kommunalen Jugendarbeit Eichstätt, sowie bei Bedarf weiterer Fachkräfte, wird das Rahmenkonzept kontinuierlich fortgeschrieben. Grundlage dafür ist das aktuelle Rahmenkonzept, sowie ein Jahresbericht. Die Koordination übernimmt der Stadtjugendpfleger.
  • Fortbildungen/Tagungen/Supervision:
    • Es werden durch die Stadt Eichstätt finanzielle Mittel, die für die Fachkraft die Teilnahme an qualifizierenden Maßnahmen, den Fach- oder Landestagungen im Bereich Jugendpflege ermöglichen, bereitgestellt.
  • Finanzielle Ausstattung:
    • Es werden Mittel, die zur Erledigung der Aufgaben notwendig sind, im Rahmen des Haushaltes der Stadt Eichstätt zur Verfügung gestellt.
  • Förderung:
    • Die Stadt Eichstätt nimmt zur Finanzierung der städtischen Jugendpflege die Förderung des Landkreises (25% der Personalkosten max. Tarifgruppe E9c bzw. SuE 12) in Anspruch.
  • Datenschutz:
    • Für städtische und gemeindliche Jugendpflege gilt wie für alle Leistungen der Jugendhilfe ein besonderer Daten- und Vertrauensschutz (§§64 und 65 SGB VIII)

Der Sozialraum Eichstätt

Die Kreisstadt Eichstätt, im Zentrum Bayerns und des Naturpark Altmühltal gelegen, zeichnet sich durch seine historische Altstadt, die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, den Dom und Bischofssitz, seine Schulen und Behörden aus. In mehreren Rankings wurde der Kreis Eichstätt mit dem Mittelzentrum Eichstätt als eine der lebenswertesten Regionen in Deutschland ausgezeichnet. Folgende Kriterien wurden für die Landkreise verglichen: niedrige Arbeitslosenquote, Zugang zur Natur und gesunde Lebensbedingungen, Sicherheit und geringe Risiken und geringe Lebenskosten.

Altersstruktur

2020 waren in Eichstätt insgesamt 13543 Personen mit Hauptwohnsitz gemeldet. Hiervon kommt als Zielgruppe für die Kinder- und Jugendarbeit die Altersgruppe von 6 bis 27 Jahren in Frage. Leider lässt sich aus den Daten des Landesamts für Statistik aufgrund einer anderen Aufteilung der Altersgruppen hier keine genaue Zahl ermitteln. Bei der Altersgruppe 6 -15 sind hier 1081, bei der Altersgruppe 15 -18 392 Jugendliche und bei den 18 – 25 Jährigen 1569 junge Erwachsene aufgeführt. Somit kann man insgesamt von etwas mehr als 4000 in Eichstätt lebenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen ausgehen.

Universität

Signifikant bei der Betrachtung der Daten ist der Anstieg von der Altersgruppe 15 – 18  Jährigen (1) zur Gruppe der 18 – 25 Jährigen (2), der im Mittel (1 = 132,67;  2 = 254,57) fast das Doppelte beträgt. Noch signifikanter fällt dieser Sprung (w1 = 61, w2 = 149,56) bei den Einwohnerinnen aus. Dieser Anstieg ist durch den Zuzug vieler junger Menschen, vor allem weiblicher, im Rahmen ihres Studiums an der Katholischen Universität Eichstätt zu erklären. Somit trägt die Universität erheblich zum jungen Erscheinungsbild der Stadt Eichstätt bei. Im Jahr 2016 waren an der KU-Eichstätt insgesamt 5426 Studenten eingeschrieben.

Schulstadt

Neben der Universität prägen auch die 14 Eichstätter Schulen den hiesigen Sozialraum. Insgesamt besuchten im Jahr 2013/14 4498 Schüler [9] eine Schule und weitere 1633 Schüler [10] eine weiterbildende Schule (Berufsschulen, Fachakademie, Bepo = Ausbildung Bereitschaftspolizei) in Eichstätt. Diese Daten lassen auf eine sozialräumliche Orientierung vieler Jugendlicher und junger Erwachsener aus dem Umland nach Eichstätt schließen.

Strukturen

Das Mittelzentrum Eichstätt ist, wie aus den Punkten 6.2 und 6.3 hervorgeht, geprägt durch seine Bildungseinrichtungen. Sehr viele junge Menschen aus dem Umland aber auch darüber hinaus verbringen ihre Schul-, Ausbildungs-, und Studienzeit hier.

Wirtschaftlich zeichnet sich Eichstätt nicht als Industriestandort aus. Eher Klein- und Mittelständische Betriebe sind in Eichstätt angesiedelt. Dementsprechend fallen die Umsätze aller 2013 in Eichstätt getätigten Lieferungen und Leistungen mit etwas mehr als 400.000.000€ im Vergleich zu anderen Kreisgemeinden oder vergleichbaren Städten (Gaimersheim ca. 3.700.000.000€ [11], Neuburg ca. 1.200.000.000€ [12], Weißenburg ca. 1.000.000.000€ [13], Beilngries ca. 360.000.000€ [14]) etwas unterdurchschnittlich aus. Daraus lassen sich entsprechend geringere Steuereinnahmen ableiten. Dennoch liegt die Arbeitslosenquote in Eichstätt mit 1,2% [15], auch im Bundesvergleich, auf einem äußerst niedrigem Niveau. Vermutlich weil einige Eichstätter ihrer Erwerbstätigkeit im boomenden Wirtschaftsraum Ingolstadt nachgehen. Ein weiterer wichtiger Wirtschaftsbereich ist der Tourismus. Jedoch gelingt es hier trotz historischer Bausubstanz und Lage im Naturpark z.B. die Hälfte der Übernachtungszahlen z.B. der Nachbarstadt Beilngries zu erreichen.

Ein weiterer wichtiger Faktor, der nicht nur mit den vielen Kirchen das Stadtbild, sondern auch den Sozialraum Eichstätt prägt, ist die katholische Kirche. Sie ist Träger der Katholischen Universität Eichstätt, der Eichstätter Realschulen und der Maria-Ward Fachakademie für Sozialpädagogik. Mit dem Caritas Verband der Diözese Eichstätt stellt sie einen der größten Arbeitgeber im Stadtgebiet. Daraus lässt sich konsequenter Weise ein gewisser Einfluss auf Bildung und Politik in Eichstätt ableiten.

Eichstätt weißt trotz seiner geringen Größe ein hohes Maß an Urbanität wie z.B. eine im Vergleich zur Frauenquote geringe Geburtenrate, eine hohe Frauenerwerbsquote, einen hohen Bildungsstand auf. Man kann sogar von einer gewissen Form der Gentrifizierung sprechen. Wohnraum im Bereich der Innenstadt ist relativ teuer und schwer zugänglich. Hauptsächliche Beschäftigungsart sind öffentliche und private Dienstleistungen (Lehrer, Beamte), worin der hohe Bildungsstand zu begründen wäre.

Eichstätt zeichnet sich durch ein reiches Vereins- und Kulturleben aus. Insgesamt gibt es knapp 50 Vereine mit Jugendabteilungen in Eichstätt. Das Spektrum reicht hier von Sport über Nachhaltigkeit, Kultur bis zur Politik. Gerade auch viele studentische und universitäre Angebote bereichern zusätzlich die kulturelle Angebotsvielfalt und somit Eichstätts Kulturlandschaft.

Darüber hinaus gibt es in Eichstätt zwar soziale Härtefälle aber keine sozialen Brennpunkte oder Ghettos. Das hängt mit der hohen Erwerbsquote gepaart mit den geringen Bevölkerungszahlen zusammen. Soziale Integration findet hier in der Nachbarschaft, den Schulen und den Vereinen auf Grund entsprechender Heterogenität statt.

Ein weiteres Merkmal Eichstätts ist die idyllische Lage im Zentrum des Naturparks Altmühltal mit einem leichten Zugang zu Naturerlebnissen. Auch bietet dieses natürliche Umfeld den Bewohnern entsprechende Freiräume.

Oben beschriebener hoher Bildungsgrad gepaart mit der idyllischen, gutbürgerlichen Situiertheit und der daraus erwachsenden Erwartungshaltung, birgt für Heranwachsende die Gefahr des Scheiterns, des Ausbrechens und der Ablehnung. 

In den letzten Jahren hat sich der Sozialraum auch durch die Aufnahme vieler Flüchtlinge verändert. Mittlerweile gehören neben türkischen und osteuropäischen, verschiedenste Ethnien zum Straßenbild.

Erfassung der Einrichtungen, Maßnahmen und Akteure in Eichstätt

  • Bildungseinrichtungen
    • Kindergärten:
      • Kindergarten Heilige Familie
      • Montessori-Kinderhaus Wasserzell
      • Clara Steiger-Kindergarten
      • Kinderhaus der Dompfarrei
      • Spielraum Wald und Wiese  
    • Grund- und Mittelschulen:
      • Grundschule am Graben
      • Grundschule St. Walburg
      • Mittelschule Eichstätt-Schottenau
      • Montessori Schule Eichstätt
    • Realschulen:
      • Maria Ward Realschule
      • Realschule Rebdorf
    • Gymnasien:
      • Gabrieli-Gymnasium
      • Willibald-Gymnasium
    • Sonstige:
      • Staatl. Berufsschule
      • Berufsfachschule für Altenpflege
      • Fachoberschule Außenstelle Eichstätt
      • Sonderpädagogisches Förderzentrum
      • Volkshochschule
    • Universitäten:
      • Katholische Universität Eichstätt
  • Kinder- und Jugendräume
    • öffentliche Spiel- und Sportplätze:
      • Spielplatz Burgberg
      • Spielplatz Ritter von Hofer Weg
      • Spielplatz Kugelberg
      • 4 Spielplätze Seidlkreuz
      • Spielplatz Landershofen
      • Spielplatz Blumenberger Straße
      • Spielplatz Eichendorfstraße
      • Spielplatz SV Marienstein
      • Spielplatz + Bolzplatz Geierwiese
      • Spielplatz Hofgarten
      • Spielplatz Wintershof
      • Wasserspielplatz am Graben
      • Fußballkäfig VFB Eichstätt
      • EiBa Basketballfeld
      • Skateplatz
      • Bolzplatz Weinleite
    • Offene Häuser/ Räume für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene:
      • Haus der Jugend der Stadt Eichstätt
      • Café Bene
      • AK Theke
  • Städtische Angebote:
    • Jugendförderung
    • Ferienprogramm
  • Mittags-, Nachmittagsbetreuung:
    • Kinderschutzbund
  • Kindergärten:
    • Clara Staiger
    • Neue Familie
    • Domkindergarten
    • 2 Waldspielgruppen
  • Bildungsangebote:
    •  2 Musikschulen

Bedarfslagen von Kindern und Jugendlichen

Aus obigen Beschreibungen ergeben sich folgende Bedarfslagen für Kinder und Jugendliche:

Es fehlt an…

  • Räumen: niederschwellig zugängliche öffentliche Räume als Treff-, Auftritts- und Präsentationsmöglichkeit oder öffentliche Sportflächen,
  • einem städtischen Konzept und Entwicklungsmethoden für Kinder und Jugendliche     über die offene Jugendarbeit hinaus,
  • Möglichkeiten der Kommunikation und partizipativer Beteiligungsformen,
  • einem Konzept zur Koordination der Abschlussfeiern,
  • Ausbau und Koordinierung bereits bestehender Angebote,
  • Einrichtung eines Fachbeirates, ähnlich dem Kuratorium des Hauses der Jugend. Mögliche Mitglieder sind:
    • der/die Oberbürgermeister/in der Stadt Eichstätt,
    • die aktuellen Jugendbeauftragten/innen der jeweiligen Stadtratsperiode,
    • jeweils ein/eine Vertreter/in der Fraktionen im Stadtrat,
    • ein/eine Vertreter/in des Personals des Hauses der Jugend,
    • zwei jugendliche Vertreter/innen Eichstätter Jugendlicher,
    • der/die Stadtjugendpfleger/in,
    • ein/eine Vertreter/in des Kreisjugendrings Eichstätt,
    • ein/eine Vertreter/in des Kreisjugendamtes – Kommunale Jugendarbeit
    • ein/eine Vertreter/in der Kath. Universität Eichstätt, Fachbereich Sozialwesen.

Erstellung eines Rahmenkonzepts unter Einbeziehung folgender Literatur:

  • Kinder und Jugendprogramm der Bayrischen Staatsregierung
    • Arbeitsprofil der gemeindlichen Jugendpflege des BJR
    • Kurzinformationen zur gemeindlichen Jugendpflege der KoJa

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